{"id":702,"date":"2020-02-06T23:07:00","date_gmt":"2020-02-06T22:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/overthekitchen.de\/?p=702"},"modified":"2020-05-27T14:52:22","modified_gmt":"2020-05-27T12:52:22","slug":"ursachen-fuer-eine-insulinresistenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/overthekitchen.de\/?p=702","title":{"rendered":"Ursachen f\u00fcr eine Insulinresistenz"},"content":{"rendered":"\n<p>Die gr\u00f6bsten Ursachen die zu einer Insulinresistenz f\u00fchren sind eine schlechte Ern\u00e4hrung, Bewegungsmangel, Stress, wenig Schlaf und \u00dcbergewicht &#8211; dies ist die moderne, westliche Lebensstil. Aber auch das Alter und die genetische Veranlagung spielen eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>\u00dcberern\u00e4hrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir uns \u00dcberern\u00e4hren, dann nehmen wir mehr Energie auf als wir verbrauchen oder speichern k\u00f6nnen. Unsere Zellen sind \u00fcberfordert und es wird auf Dauer nicht gut f\u00fcr die Zelle ausgehen. Die Zelle verringert die Anzahl an Insulinrezeptoren um die Energiezufuhr zu verringern oder zu stoppen. So ist die Insulinresistenz eine sinnvolle Reaktion von der Zelle. Denn ein \u00dcberangebot an Kohlenhydrate kann schnell zu einem Problem werden, weil die Glykogenspeicher recht begrenzt sind. Die Kohlenhydrate werden verst\u00e4rkt in Fett umgewandelt, denn Fett l\u00e4sst sich sehr viel besser speichern. So entsteht eine Neubildung von Fetten &#8211; de novo Lipogenese.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-attachment-id=\"708\" data-permalink=\"https:\/\/overthekitchen.de\/?attachment_id=708\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?fit=1280%2C479&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1280,479\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?fit=300%2C112&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"479\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-708\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?resize=300%2C112&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?resize=1024%2C383&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/09BA3CEF-C2F0-47C9-A983-25AD225588E4.jpeg?resize=768%2C287&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>In der Zelle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die allermeisten Zellen besitzen schon einen gewissen Vorrat an Fetten, die als Fetttr\u00f6pchen im Inneren der Zelle vorliegen. Von daher ist Fett auch im Grunde eine wichtige Energiequelle f\u00fcr die Zellen. Wenn nun aber eine dauerhafte \u00dcberern\u00e4hrung stattfindet wird zu viel neues Fett gebildet, was sich in den Zellen ansammelt. Damit die Zellen nicht yn ihren eigenen Fettreserven ertrinken, reduziert die Zelle ihre Anzahl an Insulinrezeptoren. Damit wird die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten gestoppt. Die h\u00e4ufigste Ursache der Insulinresistenz  stellt Insbesondere die Verfettung von Leber- und Muskelzellen dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Bewegungsmangel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bewegungsmangel f\u00fchrt zu einer Insulinresistenz der Muskeln. Der Kohlenhydratstoffwechsel ist eine Trainingssache. Bei gut trainierten Ausdauersportlern stellen die Zellen viel mehr Mitochondrien her, weil die Zelle viel Energie erzeugen muss. So wird die Kapazit\u00e4t gesteigert um Glukose zu verbrennen und Energie bereitzustellen. Sportler verf\u00fcgen \u00fcber gr\u00f6ssere Glykogenspeicher und k\u00f6nnen die gleiche Menge Kohlenhydrate besser verbrennen und speichern als Untrainierte. Wenn ein Sportler nun totale Bettruhe betreibt und die Muskeln v\u00f6llig ruhig gestellt sind ist das Ergebnis; das die F\u00e4higkeit der Muskeln die Glukose aus dem Blut Aufzunehmen, als Glykogen zu speichern und zu Energie zu verbrennen, deutlich reduziert ist. Der Stoffwechsel und die Insulinempfindlichkeit der Muskeln wird verschlechtert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Sportlern ist der Kohlenhydratstoffwechsel auch nicht so leicht zu \u00fcberfordern. Die Wahrscheinlichkeit, das Kohlenhydrate in Fett umgewandelt werden, ist geringer. Auch mit gr\u00f6sseren Fetteinlagerungen kommen sie besser zurecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Stress<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch Hormonen und Botenstoffen wird die Insulinempfindlichkeit der Zellen beeinflusst. Die Stresshormone setzen die Insulinempfindlichkeit des K\u00f6rpers herab. Aus evolution\u00e4re Sicht macht dies auch Sinn. In einer akuten Gefahrensituation stellen die Stresshormone den Stoffwechsel ein, wenn es um das \u00dcberleben durch Flucht oder Kampf geht. Die Glukose ist in so einem Extremfall die schnellste und wichtigste Energiequelle. Glukose wird jetzt vor allem in den Muskeln und Nerven ben\u00f6tigt. Die Nervenzellen ben\u00f6tigen kein Insulin um Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Auch die Muskeln ben\u00f6tigen kein Insulin, aber nur wenn sie unter grosser starker Anstrengung stehen &#8211; sonst schon. Durch die hormonelle Lage ist der restliche K\u00f6rper nun insulinresistent und die verf\u00fcgbare Glukose wird zu den arbeitenden Muskeln und den Nerven geleitet. Hier ist die Insulinresistenz als eine sinnvolle Anpassungsreaktion zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun in dem hektischen Alltag ist der Stress keine Ausnahmesituation mehr und viele Menschen stehen jeden Tag unter Dauerstress. Zum einen bekommt man nach stressigen Phasen oftmals einen Heisshunger auf kohlenhydratreiche Lebensmittel und zum anderen kann Dauerstress die Insulinempfindlichkeit des K\u00f6rpers negativ beeinflussen. Auch kann der K\u00f6rper durch andere Faktoren gestresst werden und so die Insulinepfindlichkeit gesenkt werden. Schlechter und unzureichender Schlaf, der Konsum von Zigaretten, chronisch hohe Entz\u00fcndungswerte, Vitamin- und Mineralstoffmangel &#8211; also grob gesagt eine ungesunde Lebensweise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Alter und Genetik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sportlich und fitte Menschen k\u00f6nnen doch bestimmt nicht insulinresistent werden oder? Offensichtlich schon. Durch eine genetische Veranlagung, die in seiner Familie sehr hoch ist &#8211; was oft bei Typ 2 Diabetes der Fall ist. MIt dem Alter pr\u00e4gt sich Typ 2 Diabetes dann auch immer st\u00e4rker aus. Nun hat das nichts mit den ungesunden Lebensstilfaktoren zu tun. Bei manchen Menschen haben die Gene einfach eine Insulinresistenz vorgesehen. Man kann die genetische Insulinresistenz mit einer kohlenhydratarmen Ern\u00e4hrung entgegen wirken. Eine kohlenhydratarme Ern\u00e4hrung ist dann immer eine fettreiche Ern\u00e4hrung &#8211; man kann seinen Energiebedarf nicht anders decken. So kann man den Stoffwechsel wieder in den Griff bekommen und den Diabetes loswerden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Die Fettzellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Typ 2 Diabetiker sind \u00fcbergewichtig &#8211; rund 80% &#8211; so kann man von ausgehen das die Fettzellen eine gr\u00f6ssere Rolle bei der Insulinresistenz spielen. Das Fettgewebe ist nicht nur ein reiner Energiespeicher, das Fettgewebe ist ein hoch stoffwechselaktives Organ, das viele Adipokine &#8211; Botenstoffe herstellt und an das Blut abgibt. Adipokine nehmen Einfluss auf das Hunger- und S\u00e4ttigungsgef\u00fchl, den Energiehaushalt und die Insulinempfindlichkeit des K\u00f6rpers. Eine Insulinresistenz wird dadurch gef\u00f6rdert, wenn das Fettgewebe zu schnell und zu stark zunimmt und diese Stoffe aus dem Gleichgewicht geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterscheiden kann man das Fettgewebe grob in zwei Typen. Das Unterhautfettgewebe und das viszerale Fettgewebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unterhautfettgewebe ist die Speckschicht, die am gesamten K\u00f6rper unter der Haut anliegt. Viele \u00fcbergewichtige Menschen haben einen gesunden Stoffwechsel, so dass dieses Fettgewebe nicht immer ein Problem darstellen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Das viszerale Fettgewebe ist das Bauchfettgewebe, welches in der Bauchh\u00f6hle sitzt und die inneren Organe umgibt. Diese Fettzellen haben einen aktiveren Stoffwechsel und k\u00f6nnen schnell Fett speichern und wieder abgeben. Das Bauchfettgewebe ist als kurzfristiger Energiespeicher gedacht. Dieses viszerale Fettgewebe ist sehr entz\u00fcndungsfreudig und reagiert sehr sensibel auf Hormone wie Stresshormone oder auch Insulin. Schon allein diese beiden k\u00f6nnen die Fetteinlagerung am Bauchraum stark vorantreiben. Der Blutfettspiegel steigt danach an, weil das Fett danach auch verst\u00e4rkt an das Blut abgegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch werden andere Zelle angeregt mehr Fett aufzunehmen als sie urspr\u00fcnglich ben\u00f6tigen. So verfetten die Zellen und werden insulinresistent. Genauso kann dann Fett eingelagert werden, wo Fett nichts zu suchen hat. So kann hier behauptet werden, das dass viszerale Fett ein grosses Problem sein kann. So gibt uns der H\u00fcft- und Taillenumfang Auskunft dar\u00fcber, wie viel Bauchfettgewebe vorhanden ist und es nicht nur auf das Gesamtgewicht beim metabolischen Syndrom zu achten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das metabolische Syndrom kann nicht nur von \u00fcbergewichtigen entwickelt werden. Auch viele die im Gewicht normal sind k\u00f6nnen betroffen sein. Viele schlanke Menschen k\u00f6nnen sehr viel Bauchfettgewebe und stark verfettete innere Organe haben. Dazu geh\u00f6ren meist diese Menschen, die so viel essen k\u00f6nnen, wie sie wollen und dabei kein Gewicht zulegen. Die Speicherf\u00e4higkeit des Unterhautfettgewebes scheint genetisch begrenz zu sein, dadurch werden \u00fcbersch\u00fcssige Kalorien dann nicht am Po oder an den Beinen gespeichert, sondern eher im viszeralem Fettgewebe und dies ist weitaus gef\u00e4hrlicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size\"><strong>Die Fettleber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Verstoffwechslung der Kohlenhydrate ist die Leber ein wichtiges Organ. Die Leber nimmt den gr\u00f6ssten Teil der Kohlenhydrate nach der Verdauung auf und speichert es als Glykogen. Die Glukose kann nur die Leber wieder in das Blut abgeben. Sie reguliert und h\u00e4lt den Blutzuckerspiegel stabil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leber ist ein besonders wichtiges Organ f\u00fcr den Stoffwechsel der Kohlenhydrate. Schlie\u00dflich nimmt sie den gr\u00f6\u00dften Teil der Kohlenhydrate nach der Verdauung auf und speichert ihn als Glykogen. Au\u00dferdem kann nur die Leber den Traubenzucker wieder an das Blut abgeben. Daher geh\u00f6rt es zu ihren Hauptaufgaben, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und stabil zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Erkrankung der Leber durch die Verfettung der Leberzellen sprechen wir von einer Fettlebererkrankung, einer relativ jungen Volkskrankheit. Hier werden die Leberzellen in der Regel auch insulinresistent. So stellt sich eine massive St\u00f6rung des gesamten Kohlenhydratstoffwechsel dar. Die Folge ist ein st\u00e4ndig erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel, wo darauf eine starke Insulinaussch\u00fcttung folgt. Das f\u00fchrt beim metabolischen Syndrom auf Dauer zu Problemen und vor allem zu Diabetes. <\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher in den achtziger Jahren des vergangen Jahrhunderts, war die Fettleber noch eine seltene Erkrankung und wurde eher starken Alkoholikern zugesprochen. Alkohol wird nun bekannterweise zum grossen Teil in der Leber abgebaut. Alkohol ist ein energiereicher Stoff -7 kcal\/g. Wenn viel Alkohol getrunken wird, f\u00e4llt eine ganze Menge Energie lokal in der Leber an. Was nun von der Leber nicht selbst als Energie Verwendet werden kann, wird nun als Fett gespeichert. So kann die Leber auf Dauer verfetten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-attachment-id=\"721\" data-permalink=\"https:\/\/overthekitchen.de\/?attachment_id=721\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?fit=1280%2C479&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1280,479\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?fit=300%2C112&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"479\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-721\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?resize=300%2C112&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?resize=1024%2C383&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4C136C0D-9111-4106-B235-28818F985AE2.jpeg?resize=768%2C287&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Medizin spricht man von einer nichtalkoholischen Fettleber &#8211; NAFL &#8211; wenn man sich eine Fettleber durch eine konsequenten \u00dcberern\u00e4hrung zuf\u00fcgt. Die Leber wird mit Glukose \u00fcberflutet und ist komplett \u00fcberfordert, weil die Glukose nicht schnell genug verbrannt oder gespeichert werden kann, so dass die Glukose in Fett umgewandelt wird. Das Fett verbleibt in der Leber und f\u00fchrt zu einer Leberverfettung. Als Beispiel kann hier einmal an die G\u00e4nsestopfleber gedacht werde, weil sie ist nichts anderes als eine Fettleber, die zwangsweise durch eine \u00dcberern\u00e4hrung der Tiere herbeigef\u00fchrt wird. Den Tieren wird ein Schlauch in den Magen geschoben und man f\u00fcllt sie bis zum Anschlag mit kohlenhydratreichem Mastfutter ab &#8211; meist ist dies Mais. Nun ist die Leber der Tiere Mit der \u00dcberflutung von Glukose heillos \u00fcberfordert und es entsteht eine Fettleber.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-attachment-id=\"722\" data-permalink=\"https:\/\/overthekitchen.de\/?attachment_id=722\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?fit=1280%2C479&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1280,479\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?fit=300%2C112&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"479\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-722\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?resize=300%2C112&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?resize=1024%2C383&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2F13AD36-2EA5-4D7D-8852-B2025B76B842.jpeg?resize=768%2C287&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die westliche Ern\u00e4hrung, wie sie hier zu lande betrieben wird, enth\u00e4lt oft einen hohen Anteil an raffinierten und schnell verdaulichen Kohlenhydraten, mit denen der gleiche Effekt erzielt werden kann, wenn man sie st\u00e4ndig und in hohen Mengen verzehrt. Der Zuckerkonsum ist in den Industriel\u00e4ndern deutlich gestiegen und dazu beigetragen haben gezuckerte Getr\u00e4nke. Softdrinks sind grob gesagt in Wasser aufgel\u00f6ster Haushaltszucker &#8211; 50% Glukose &amp; 50% Fruktose &#8211; und genau diese Fruktose kann, \u00e4hnlich wie der Alkohol, nur in der Leber aufgenommen werden. So ist Fruktose besonders gut geeignet um in der Leber zu Fett umgewandelt zu werden, wenn ein \u00dcberangebot besteht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-attachment-id=\"723\" data-permalink=\"https:\/\/overthekitchen.de\/?attachment_id=723\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?fit=1280%2C479&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1280,479\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?fit=300%2C112&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"479\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?fit=1000%2C374&amp;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-723\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?resize=300%2C112&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?resize=1024%2C383&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/C94ADC16-C06D-475B-841C-63BC63A3F99A.jpeg?resize=768%2C287&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Deshalb ist Haushaltszucker auch so stark in den Fokus ger\u00fcckt, weil er aktuell im Verdacht steht f\u00fcr Diabetes und dem metabolischen Syndrom zu stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6bsten Ursachen die zu einer Insulinresistenz f\u00fchren sind eine schlechte Ern\u00e4hrung, Bewegungsmangel, Stress, wenig Schlaf und \u00dcbergewicht &#8211; dies ist die moderne, westliche Lebensstil. Aber auch das Alter und die genetische Veranlagung spielen eine Rolle. \u00dcberern\u00e4hrung Wenn wir uns \u00dcberern\u00e4hren, dann nehmen wir mehr Energie auf als wir verbrauchen oder speichern k\u00f6nnen. Unsere Zellen&#8230; <\/p>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/overthekitchen.de\/?p=702\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":436,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[5],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/overthekitchen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/0AFD4CDF-E23A-4D64-9016-F5ADDD4B8917.jpeg?fit=480%2C640&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/paPlv3-bk","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/702"}],"collection":[{"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=702"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":735,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/702\/revisions\/735"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/overthekitchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}